Vollständige Version anzeigen : Katze an Hund gewöhnen?
linaluna.
23.09.2005, 22:31
HAllo,
hab ein echt grosses Problem: ich habe eine schon etwas ältere Katze aus dem Tierheim. Anfangs war sie sehr ängstlich und zurückhaltend. Habe sie jetzt 1,5 Jahre und sie hat sich prächtig entwickelt, kommt auch heraus wenn Besuch da ist und lässt sich mittlerweile auch von für sie fremden Personen anfassen. Sie ist eine reine Wohnungskatze, Kontakt zur Nachbarskatze habe ich mal versucht, aber als sie vor der Wohnungstüre stand, hat sie sie angefaucht und dann hab ich es gelassen (dachte mir, je nachdem wo sie herkommt, braucht sie diesen Stress nicht).
Jetzt hat mein Freund sich eine Labradorwelpen angeschafft und wir hätten natürlich auch gerne, dass die Kleine mit bei mir übernachten kann und mit in meine Wohnung kommt. Meine Katze allerdings hat totale Angst vor der Kleine und verzieht sich dann immer unterm Bett, wo sie dann nicht mehr herauskommt, bis die Kleine weg ist. Haben auch schon Spielzeug etc. ausgetauscht, damit sie sich an den Geruch gewöhnen, die Katze legt sich sogar auf die Hundedecke, hab dann die "Hundebesuche" auch immer mit Leckerlis belohnt. Aber seitdem sie mal eine Nacht da war ist sie total panisch (obwohl nix vorgefallen war und wir sie nicht alleine lassen). Anfangs war sie bei Besuch genauso ängstlich.
Hat hier jemand Erfahrung ob sich das irgendwann mal geben wird? Es währe einfach nur schön, wenn sie sich akzeptieren würden.
Bin für jede Anregung sehr dankbar,
LG
forum_oidahabara
29.09.2005, 13:33
wenn das überhaupt geht, dann nur nach einer längeren eingewöhnungszeit, ein paar tage am stück, vielleicht sogar ein paar wochen.
ich hatte diese situation vor ein paar jahren, auch erst eine schon ein paar jahre alte katze aus dem tierheim und dann dazu einen hundewelpen. die katz ist ein paar tage am kasten gesessen, aber nach einer woche ist sie dann doch runtergekommen und langsam hat sie sich an den (sehr lebhaften) hund gewöhnt. eine große liebe ist aber nie draus geworden.
also wenns überhaupt geht, brauchts schon eine weile.
jetzt habe ich eine kleine katze zum erwachsenen hund bekommen. am zweiten tag ist die katz schon nebem dem hund gegangen wie nix und nach 2 wochen warens einherz und eine seele.
forum_Billlllieshexe
07.10.2005, 10:06
Hallo
Ich kann auch nur bestätigen was oidahabara geschrieben hat. Wir haben vier Katzen. Aber ich wollte auch noch gern einen Hund. Nur wussten wir nicht wie sie auf einander reagieren würden. Also haben wirs einfach mal getan und uns einen Hund dazugeholt. Die eine Katze hielt gar nichts von dem Hund und ist kaum noch zu sehen gewesen. Aber nach einer längeren Zeit hat sie den Hund akzeptiert. Und da unsere Hündin nur 5 Monate alt ist und noch recht verspielt ist. Zeigt sie ihr einfachmit den Krallen wie weit sie gehen darf bei ihr. Und das läuft bei den anderen auch nicht viel anders. Unser Hund hat es akzeptiert und weis bescheid was sie darf. Aber inzwischen ist das verhältniss so gut. Das unser Hund, wenn die Katzen aufm Stuhl liegen denen ihren Hintern entgegen streckt. Und bereitwillig gekratzt wird von den Katzen. :D
forum_susi23
28.10.2005, 23:04
wir haben unsere labiwelpin jetzt die 3.te woche und wir haben einen kater und auch eine katze. die zwei waren von unserem kleiderschrank die ersten 2 nächte nich runter zu bekommen aber mitlerweile fressen sie sogar zusammen. der kater zickt und faucht immer mal wieder rum aber die katze und die welpin vertragen sich soweit. ich denke es macht einfach die zeit. die katzen müssen auch begreifen das der kleine racker nun im hause bleibt und die miteinander auskommen müssen. unser kater zb. unterscheidet ganz genau durch sein verhalten: die hündin bleibt hier aber der pudel von den schwiegereltern geht wieder weg.
wie schon geschrieben wurde, die müssten, wenn dann seeeeeeehr viel mehr zeit miteinander verbringen.
forum_Melanie__23
03.11.2005, 11:30
Wenn die beiden von Anfang an zusammen sind, ist es wohl kein Problem.
.. leider hab ich auch schon einen Fall erlebt, wobei der Hund die Katze übel angegriffen hat.
forum_susi23
03.11.2005, 14:39
in so einem fall darf man die tiere nich aus den augen lassen damit man rechtzeitig das scharfe "NEIN!" aussprechen kann. unsere kira sprintet auch des öffteren hinter den katzen hinterher aber nur weil sie spielen will und die katzen protestieren natürlich :lol: den kann man nich begreiflich machen das der hund nur spielen will. die sehen das als angriff. jedoch konnten wir den katzen begreiflich machen den hund nich anzugreifen wenn dieser auf sie zugerannt kommt. eine unserer katzen beschützt unsere kira sogar (beobachtet hab) als der nachbarslabi ankam.
forum_Melanie__23
03.11.2005, 14:41
In dem Fall, den ich erlebt hab, hätte ein scharfes "NEIN" so wenig genützt wie alles andere.. der Hund wollte auch nicht spielen..
Es kommt immer darauf an.
forum_susi23
03.11.2005, 19:24
In dem Fall, den ich erlebt hab, hätte ein scharfes "NEIN" so wenig genützt wie alles andere.. der Hund wollte auch nicht spielen..
Es kommt immer darauf an. klingt nach ausgewachsenem hund??? unsere lüdde ist grad mal 13 wochen alt und n labi noch dazu. kenne nich einen labi der böse ist oder allein böse aussehen könnte :lol:
forum_Melanie__23
03.11.2005, 19:27
Ja, der Hund war 3 Jahre alt und meine Freundin wollte eine Katze dazu.. sie dachte, dass der Hund der Kleinen wohl nichts tut "von wegen Welpenschutz etc" .. ging daneben :cry:
Der Kleinen gehts aber wieder gut, zum Glück.
forum_susi23
03.11.2005, 20:22
tja so langsam dämmerts mir :wink: andere rassen andere sitten. in der natur verstehen sich hund und katze ja auch nich. wir verlangen halt nur das friedliche zusammenleben der vierbeiner. meine schwiegermutter hat auch einen hund. irgend son pudelmischling. wenn der hier ist reisst er sich zusammen. er weiss die katzen gehören hier her und tut ihnen daher nix aber begegnet ihm ne katze auf der strasse ist sie fällig. :lol: vielleicht hat der 3jährige hund da keinerlei erfahrungen mit katzen (zusammenleben). oder aber nur schlechte erfahrungen gemacht.
ich hab hier irgendwo gelesen man kann von ausgewachsenen katzen nicht erwarten das diese mit dem welpen spielen. klar wieso auch- die fassen das als drohung auf wenn so ein schlawiner angerannt kommt. die checken das gar nich. wären es hunde gewesen, dann klar- dann gilt der welpenschutz. und ich denke mal anders rum wird es ebenso sein.
Hallo,
wir haben seit 5 Jahren unseren Kater TomTom und jetzt seit 3 Wochenunsern Boxerwelpen Skadi. Anfangs hat unser Kater den Hund eher ignoriert, ist aber nicht abgehauen oder so, inzwischen haben die beiden soger schon nebeneinander geschalfen. Jetzt spielen sie auch intensiv zusammen, wobei sich langsam abzeichnet, das unsere Hündin sehr überaktiv wird und unser Kater ihr auch schon einige Schrammen verpasst hat. Das Hauptproblem ist, das die kleine sich nach solch einem Spiel kaum beruhigen lässt, dauernd weiterbeißen will und versucht dann auch mit uns immer wilder zu spielen. Ich denke die 2 müssen ihre Grenzen abstecken, aber mein Mann hat Angst der Hund könnte dadurch aggressiv werden. Hat irgendjemand damit Erfahrung, wird ein Welpe von 14 Wochen durch Spiele aggressiv? Ist es gut das Spiel zu unterbinden? Mein Mann denkt, ich bin da zu arglos, ich weis das Boxer sehr liebevolle Tiere sind und nicht zu Aggressivität neigen und denke daher, dass das Ganze durch jugendliche Wildheit und Leichtsinn gesteuert wird. Unser Kater ist sehr vorsichtig mit der Kleinen, d.h. er hat ihr noch nie richtig eine gescheiúert, er lässt nur ein bißchen die Ktrallen raus, wenns ihm zu dolle wird. Aber oft genug ist unser Kater der Spielanimierende.
Scottman
06.11.2007, 11:04
Hallöchen Linaluna,
ich denke auch,wenn der Hund unregelmäßig bei Dir ist, dann wird sich Deine Katze nicht an die Situation mit dem Hund gewöhnen können.
Bei Panik würde ich ihr auch Rescue- Tropfen aus der Apotheke besorgen und verabreichen.
Ich besitze 2 Hunde und 2 Katzen, die vertragen sich alle hervorragend.
Zuerst war meine kleine Hündin da (Dackel-Terrier-Mix,11 Jahre alt) dazu kam ein kleiner Kater(damals 12 Wochen alt). Die Beiden haben sich sehr schnell verstanden und schlafen zusammengekuschelt etc.
Die Hündin war anfangs sehr aufdringlich und nachdem sie 1x vom Kater was auf die Nase bekam, war sie dann auch vorsichtiger.;-)
Eine ausgewachse Katze (damals 2 Jahre alt) kam hinzu und die mochte die Hündin erst nicht leiden. Sie sind sich aus dem Weg gegangen und Heute mögen sie sich auch und toben durch die Wohnung.
Als Letzte kam vor knapp 2 Jahren eine Labbi-Mix Hündin als Welpe dazu.
Für sie war die Situation normal. Meine kleine Hündin Scotty übernahm die Mutterrolle und ist bis heute die Chefin geblieben. Stell es Dir mal bildlich vor: Die kleine Scotty (10 Kilo schwer) fletscht nur ansatzweise die Zähne und Yelva (der Labbi-Mix, wiegt knappe 40 Kilo) liegt platt wie ne Flunder und hat einen Höllen-Respekt.:lol:
Die Katzen mögen den großen Hund. Beim Kater macht sie sogar ab und zu eine "Brustfell-Massage" zur Belustigung Aller.
Katerchen liegt auf einem Stuhl und Yelva massiert ihm vorsichtig mit ihren Vorderzähnen das Brustfell. Zum totlachen, sag ich Dir!
Hab Geduld und versuche, dass der kleine Labbi etwas ganz "normales" im Leben Deiner Katze wird.
LG, Heike
Hallo catche,
lies doch auch nochmal den Thread hier:
Hund und Katze/Katze und Hund (http://forum.dhd24.com/thread-9830-seite-1.html)
durch ;)